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Fachärztin für Plastische Chirurgie, Frankfurt

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Brustvergrößerung mit Eigenfett
(Lipoaugmentation, Breast Lipomodelling, Lipostructuring):


Für Patientinnen, die sich mit Fremdmaterial im Körper unwohl fühlen, die das Risiko einer Kapselfibrose scheuen, oder die bereits eine Kapselfibrose erlitten haben, steht mittlerweile eine alternative Therapie zur Verfügung. 

Diese in Deutschland noch kaum verbreitete - aber im Ausland von einigen spezialisierten Arbeitsgruppen seit vielen Jahren mit Erfolg praktizierte Methode - eignet sich zur Brustvergrößerung, zum Brustaufbau nach einer Krebsoperation sowie zur Abmilderung sichtbarer Implantatränder.

Bei der Eigenfettbehandlung wird an besonders geeigneten Spenderstellen Fett entnommen, nach einer speziellen Methode aufbereitet, und nach einem neuen, modifizierten Verfahren in die Brust eingebracht. Da sich das Fett zu einem gewissen Prozentsatz wieder abbauen kann, wird in der Regel etwas überkorrigiert. Man sollte deshalb ggf. zwei Behandlungen einplanen. In einer einzigen Behandlungssitzung kann am meisten Volumenzuwachs erzielt werden, wenn vorher ein spezieller externer Vacuum-BH angewendet wird. Der Vakuum-BH dient dazu, den Geweberaum zu vergrößern. Das Fett kann alleine - oder in einem Gemisch aus Fett und Stammzellen - transplantiert werden. Für die Behandlung mit Eigenfett alleine benötigt man keine Studienbedingungen, es ist ein Vefahren, das seit vielen Jahren erfolgreich angewendet wird.. Die Therapie mit Stammzellen wird derzeit nur unter streng kontrollierten Studienbedingungen mit Genehmigung der Ethikkommission und in universitärem Rahmen durchgeführt. Die Ergebnisse aus dem Patientenkollektiv unserer Arbeitsgruppe und die Berichte internationaler Fachkollegen sind vielversprechend.

Derzeit kursieren eine Vielzahl an negativer Bewertungen selbsternannter "Experten" im Internet. Wir möchten darauf hinweisen, daß in Deutschland nur ein ganz kleiner Kollegenkreis von Fachärzten für Plastische Chirurgie nach dieser Methode operiert und sich darin auskennt, dh. in der Lage ist, darüber auf angemesenem Niveau zu diskutieren.Viele der Berichte in den diversen Foren beziehen sich auf die alte, wenig erfolgreiche Methode der Brustvergrößerung mit Eigenfett, die wegen starker Komplikationen seit über 7 Jahren nicht mehr angewendet wird. In unserer Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Frankfurt treffen mittlerweile leider auch viele Anfragen von Patienten ein, die von ihrem Operateur "mal kurz" Eigenfett in die Brust bekommen sollen. Wir können jeder Patientin nur dringend davon abraten, sich als Probepatientin zur Verfügung zu stellen. Die Op Methode ist nicht ganz einfach und benötigt eine spezielle Ausbildung, ohne die das Risiko von Komplikationen erhöht ist.Zum Schaden der Patientin und zum Schaden dieser schönen Technik.Wir werden in Kürze mehrere europaeische workshops zu dieser Technik abhalten, um Fachärzte für Plastische Chirurgie in dieser speziellen Op- Technik auszubilden.

Bei der modernen Methode wird das aufbereitete Eigenfett nicht in die Brustdrüse, sondern unter die Haut gegeben. Eine Knotenbildung in der Brust(drüse), wie oft angeführt, kann somit logischerweise nicht hervorgerufen werden.  Wir weisen darauf hin, dass mit der von uns angewendeten Methode die Bildung von Knoten und Verhärtungen nur noch zu einem geringen Prozentsatz vorkommt. Das Risiko einer Kapselfibrose bei der Brustvergrößerung durch Silikongelimplantate  liegt  höher. Diese Knoten sind unter der Haut lokalisiert und können in einem kleinen ambulanten Eingriff in Lokalanästhesie problemlos entfernt werden.

Eine Basismammografie ist bei uns vor jeder Brustoperation im Rahmen unserer Qualtitätssicherung klinischer Standard.

Bei einer Brustvergrösserung mit Eigenfett wird bei uns zusätzlich am Institut für Radiologie der Universitätsklinik Frankfurt (Direktor Professor Vogl) eine Kernspinnuntersuchung  6 und erneut 12 Monate nach der Operation  durchgeführt. Ein geübter Radiologe kann problemlos eine Verhärtung oder eine Makrokalzifikation bei einer Brustvergrößerung durch Eigenfett von einem anderen Tumor oder einer ernstzunehmenden Veränderung unterscheiden. Dies ist nun schon seit einiger Zeit  bekannt und wird mittlerweile auf jedem Kongress vorgetragen.

Die Ablehnung der Methode der Brustvergrösserung mit Eigenfett aus Gründen der reduzierten Beurteilbarkeit und Sicherheit zeigt eine mangelnde Kenntnis des aktuellen internationalen Wissenstandards an. Dieses Wissen könnte sich von  den entsprechenden Fachkollegen problemlos durch den Besuch einer der zahlreich angebotenen Veranstaltungen angeeignet werden.

Wir freuen uns in der Zukunft auf einen regen und konstruktiven Dialog mit Patienten und Kollegen auf  dem aktuellen wissenschaftlichen Stand.

Lesen Sie auch unsere Pressemitteilung zu diesem Thema.


Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Petra Berger, Fachärztin für Plastische Chirurgie und ordentliches Mitglied der Vereinigung der Deutschen Plastischen Chirurgen DGPRÄC (ehemals VDPC). Sie nimmt sich gern die Zeit für ein  ausführliches Beratungsgespräch.

Alle Operationen werden von Frau Dr.Petra Berger persönlich in einem unserer Operationszentren und Kliniken in Frankfurt, Taunus und Rhein-Maingebiet (Hessen) ausgeführt. 

 



 
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