Brustvergrößerung mit Eigenfett
(Lipoaugmentation, Breast Lipomodelling, Lipostructuring):
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Für Patientinnen, die sich mit Fremdmaterial im Körper unwohl fühlen, die das Risiko einer Kapselfibrose scheuen, oder die bereits eine Kapselfibrose erlitten haben, steht mittlerweile eine alternative Therapie zur Verfügung. Diese in Deutschland noch kaum verbreitete - aber im Ausland von einigen spezialisierten Arbeitsgruppen seit vielen Jahren mit Erfolg praktizierte Methode - eignet sich zur Brustvergrößerung, zum Brustaufbau nach einer Krebsoperation sowie zur Abmilderung sichtbarer Implantatränder. Bei der Eigenfettbehandlung nach der Methode unseres verehrten Lehrers und Vorbilds Professor Michele Zocchi, gemäss derer wir operieren, wird an besonders geeigneten Spenderstellen Fett entnommen, nach einer speziellen Methode aufbereitet, und nach einem neuen, modifizierten Verfahren in die Brust eingebracht. Da sich das Fett zu einem gewissen Prozentsatz wieder abbauen kann, wird in der Regel etwas überkorrigiert. Man sollte deshalb ggf. eine Nachfüllbehandlung einplanen. Die Verwendung eines speziellen Vacuum- BHs kann bei der Brustvergrösserung mit Eigenfett sehr hilfreich sein,da auf diese Weise der Geweberaum vergrössert werden kann. Die Brustvergrösserung mit Eigenfett ist eine ca. 3- stündige Operation, die wir ausschliesslich in Vollnarkose unter strengen aseptischen Bedingungen in einer qualitätsgesicherten Klinik durchführen. Gerade für Patienten von weiter weg oder aus dem Ausland empfielt sich eine Übernachtung in der Klinik. Die meisten Patientinnen sind sich nicht darüber im Klaren, dass sich in dem entnommenen Fett bereits eine grosse Menge adulter Stammzellen befinden. Die Anzahl dieser Stammzellen kann nun in einem Schritt im Labor vervielfacht werden und dann der Patientin wieder zugeführt werden. Die Berichte internationaler Fachkollegen über diese Therapieart sind erfolgreich und vielverprechend. In Deutschland unterliegt die Stammzelltherapie sehr strengen Regulierungen. Sie wird derzeit nur unter streng kontrollierten Studienbedingungen mit Genehmigung der Ethikkommission und in universitärem Rahmen durchgeführt und ist nicht kommerziell erhältlich. Die Zukunft wird zeigen, ob diese Therapie den Sicherheitsanforderungen genügt. Derzeit kursieren eine Vielzahl an negativer Bewertungen selbsternannter "Experten" im Internet. Wir möchten darauf hinweisen, daß in Deutschland nur ein ganz kleiner Kollegenkreis von Fachärzten für Plastische Chirurgie nach dieser Methode operiert und sich darin auskennt, dh. in der Lage ist, darüber auf angemesenem Niveau zu diskutieren.Viele der Berichte in den diversen Foren beziehen sich auf die alte, wenig erfolgreiche Methode der Brustvergrößerung mit Eigenfett, die wegen starker Komplikationen seit über 7 Jahren nicht mehr angewendet wird. In unserer Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Frankfurt treffen mittlerweile leider auch viele Anfragen von Patienten ein, die von ihrem Operateur "mal kurz" Eigenfett in die Brust bekommen sollen. Wir können jeder Patientin nur dringend davon abraten, sich als Probepatientin zur Verfügung zu stellen. Die Op Methode nach Professor Michele Zocchi ist nicht ganz einfach und benötigt eine spezielle Ausbildung, ohne die das Risiko von Komplikationen erhöht ist. Zum Schaden der Patientin und zum Schaden dieser schönen Technik. Weiterhin sehen wir auch immer mehr Patientinnen, die schon einen Op Termin bei einer anderen Klinik haben und sich absichern wollen. Oft haben diese Patientinnen zu wenig Eigenfett um eine zufriedenstellende Vergrösserung zu erzielen. Wir möchten noch einmal darauf hinweisen, dass sich bis zu 50% des Fettes nach der OP abbauen können. Ein seriöser Operateur wird immer ganz klar diese Grenzen der Methode aufzeigen. Wenn eine Patientin sehr schlank ist und nur über einen ganz geringen Körperfettanteil verfügt, muss sie entweder zunehmen oder sich über die anderen Alternativen der Brustvergrösserung informieren. Bei der modernen Methode wird das aufbereitete Eigenfett nicht in die Brustdrüse, sondern unter die Haut gegeben. Eine Knotenbildung in der Brust(drüse), wie oft angeführt, kann somit logischerweise nicht hervorgerufen werden. Wir weisen darauf hin, dass mit der von uns angewendeten Methode die Bildung von Knoten und Verhärtungen nur noch zu einem geringen Prozentsatz vorkommt. Das Risiko einer Kapselfibrose bei der Brustvergrößerung durch Silikongelimplantate liegt höher. Diese Knoten sind unter der Haut lokalisiert und können in einem kleinen ambulanten Eingriff in Lokalanästhesie problemlos entfernt werden. Eine Basismammografie ist bei uns vor jeder Brustoperation im Rahmen unserer Qualtitätssicherung klinischer Standard. Bei einer Brustvergrösserung mit Eigenfett wird bei uns zusätzlich am Institut für Radiologie der Universitätsklinik Frankfurt (Direktor Professor Vogl) eine Kernspinnuntersuchung 12 Monate nach der Operation durchgeführt. Ein geübter Radiologe kann problemlos eine Verhärtung oder eine Makrokalzifikation bei einer Brustvergrößerung durch Eigenfett von einem anderen Tumor oder einer ernstzunehmenden Veränderung unterscheiden. Dies ist nun schon seit einiger Zeit bekannt und wird mittlerweile auf jedem Kongress vorgetragen. Die Ablehnung der Methode der Brustvergrösserung mit Eigenfett aus Gründen der reduzierten Beurteilbarkeit und Sicherheit zeigt eine mangelnde Kenntnis des aktuellen internationalen Wissenstandards an. Dieses Wissen könnte sich von den entsprechenden Fachkollegen problemlos durch den Besuch einer der zahlreich angebotenen Veranstaltungen angeeignet werden. Wir freuen uns in der Zukunft auf einen regen und konstruktiven Dialog mit Patienten und Kollegen auf dem aktuellen wissenschaftlichen Stand. Lesen Sie auch unsere Pressemitteilung zu diesem Thema.
Alle Operationen werden von Frau Dr.Petra Berger persönlich in einem unserer Operationszentren und Kliniken in Frankfurt, Taunus und Rhein-Maingebiet (Hessen) ausgeführt.
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