Bruststraffung (Mastopexie, Brust straffen)

Abhängig vom Gewicht der Brust, von der Beschaffenheit der Haut und des Bindegewebes sowie vom Verhältnis zwischen Drüsen- und Fettgewebe nimmt die Elastizität der Brust etwa ab dem 25. Lebensjahr stetig ab. Zugleich folgen die Brüste mit zunehmendem Alter der Schwerkraft – sie werden schlaffer und sinken herab.

Eine operative Bruststraffung (Mastopexie) wird durchgeführt, wenn eine herabgesunkene, erschlaffte Brust gehoben und neu geformt werden soll. Unser vorrangiges Ziel ist es, die Bildung von Narben möglichst zu vermeiden. Deshalb setzen wir in der Regel die so genannte vertikale oder auch „narbensparende“ Methode ein. Bei extrem erschlafften Brüsten kann aber auch die Ankertechnik (oder T-Methode) erforderlich sein.

Vor der Operation ist ein ausführliches Beratungsgespräch sehr wichtig, indem wir unsere Patientinnen über die Möglichkeiten und Grenzen der operativen Bruststraffung informieren. Wer sich zu einer chirurgischen Korrektur an der Brust entschließt, sollte seine Erwartungen sorgfältig konkretisieren und diese mit uns erörtern. Auf diese Weise können wir abschätzen, ob das gewünschte Korrekturergebnis tatsächlich erzielt werden kann. Bei stark erschlafftem Bindegewebe und relativ großen Brüsten kann die "Haltbarkeit"des Operationsergebnisses von begrenzter Dauer sein, sodaß ggf. eine erneute Korrektur erforderlich werden kann.

Vorbereitung und Operation

In manchen Fällen kann eine Voruntersuchung beim Gynäkologen notwendig sein. Vor der Bruststraffung selbst werden die entsprechenden Bereiche der Brust mit einem Farbstift auf der Haut markiert. Ein Dokumentationsfoto dient dem Vorher-Nachher-Vergleich.

Während des ein- bis zweistündigen Eingriffs unter Vollnarkose wird die Brust neu geformt und die überschüssige Haut mit der narbenschonenden Technik entfernt. Zudem werden die Brustwarzen nach oben verlagert. Der Klinikaufenthalt nach einer Bruststraffung/ Mastopexie beträgt - je nach Art des Eingriffs - ein bis zwei Tage.

Nach der OP - wie schnell sind Sie fit?

• Die Patientin kann sich relativ schnell wieder normal bewegen, allerdings ohne Sport zu
betreiben. In den ersten Wochen muss ein Stütz-BH dauerhaft getragen werden.
• Nach drei bis vier Wochen ist die Patientin wieder voll arbeitsfähig.
• Nach etwa sechs Monaten steht das endgültige Ergebnis des Eingriffs fest. Bis dahin sind
eventuelle Schwellungen, Blutergüsse, Narbenwunden etc. abgeklungen bzw. verheilt.
• Die Bruststraffung ist dank verfeinerter Techniken heute ein Routineeingriff, der in der Regel
ohne Komplikationen verläuft.
* Auf Wunsch der Patientin kann eine Bruststraffung auch mit einer Brustvergrößerung
kombiniert werden

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Petra Berger, Fachärztin für Plastische Chirurgie und ordentliches Mitglied der Vereinigung der Deutschen Plastischen Chirurgen DGPRÄC (ehemals VDPC). Sie nimmt sich gern die Zeit für ein ausführliches Beratungsgespräch.

Alle Operationen werden von Frau Dr.Petra Berger persönlich in einem unserer Operationszentren und Kliniken in Frankfurt, Taunus und Rhein-Maingebiet (Hessen) ausgeführt.

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