Ein unproportioniertes Kinn kann die Harmonie des ganzen Gesichts stören. Bei einem zu kleinen Kinn beispielsweise, scheint die Nase größer, als sie in Wirklichkeit ist. Kinnformungen und Profilkorrekturen können auf ganz verschiedene Weise durchgeführt werden, hier hängt die Wahl der OP-Technik von den individuellen Gegebenheiten ab.
Durch Anlagern eines Implantates am Knochen der Kinnspitze lässt sich das Kinn am einfachsten vergrößern. Als Materialien stehen körpereigener Knorpel und Knochen sowie Silikon- oder andere Kunststoffimplantate zur Verfügung.
Die Schnittführung entspricht dem Vorgehen bei einer Kinnverkleinerung, der Schnitt kann also innen im Mund oder außen unter dem Kinn liegen. In Einzelfällen kann auch nur eine Unterspritzung der Region erfolgen.
Eine Kinnvergrößerung ist in sehr stark ausgeprägten Fällen auch in einem viel aufwändigeren Eingriff in Kooperation mit einem Fachkollegen aus der Mund- Kiefer- Gesichtschirurgie möglich. Durch Verschieben des Kinnknochens kann das Kinn nach vorn geschoben und damit vergrößert werden. Der Kieferknochen wird horizontal durchtrennt. Das abgetrennte Kinnsegment kann nun „wie eine Schublade“ nach vorn verlagert werden. Das Knochenstück wird mit Hilfe von Titan- oder anderen Metallplatten und Schrauben neu am Kiefer fixiert. Die neue Knochenverbindung ist nach etwa sechs Wochen fest verwachsen. Die Platten werden nach einem halben bis einem Jahr entfernt, können aber auch länger, unter Umständen lebenslang, belassen werden.
Alle Operationen werden von Frau Dr.Petra Berger persönlich in einem unserer Operationszentren und Kliniken in Frankfurt, Taunus und Rhein-Maingebiet (Hessen) ausgeführt.
Der Dienstag-Chat. Chatten Sie Dienstags von 19 - 20 Uhr live mit Frau Dr. Berger. Nächster Termin: 22.05.2012