Korrektur der männlichen Brust (Gynäkomastie)

Manche Männer leiden unter einer meist beidseitigen weiblichen Brustform (Gynäkomastie). Dieses Bild entsteht zum einen durch eine überschüssige Fettansammlung, zum anderen durch eine übermäßige Zunahme des Brustdrüsengewebes, was anlagebedingt oder als Folge einer Hormonstörung vorkommen kann. Die Imitation einer weiblichen Brustform stellt bei den betroffenen Männern oft eine seelische Belastung dar, so dass Aktivitäten, bei denen sie sich mit entblößtem Oberkörper zeigen müssten (z. B. Besuche in der Sauna oder im Schwimmbad) bewusst vermieden werden.

Ziel der Operation ist es, die vergrößerte männliche Brust unter Entfernung von Fett-,Drüsengewebe und ggf Hautmantel zu verkleinern und somit die natürliche Kontur des männlichen Brustkorbes wiederherzustellen.

Die Operation (Korrektur der Männerbrust/Gynäkomastie)

Im Rahmen der präoperativen Untersuchung wird festgestellt, ob die vergrößerte Brust hauptsächlich aus Fett oder aus Drüsengewebe besteht. Im ersten häufig vorliegenden Fall können die gutartigen Fetteinlagerungen sehr gut mittels einer Fettabsaugung entfernt werden. Diese erfolgt über Minihautschnitte im Bereich der Brustwarzen und Achselhöhlen, die später kaum mehr zu sehen sind (siehe auch Informationsseiten zur Fettabsaugung). Im zweiten Fall kann durch einen kleinen Schnitt am unteren Rand des Warzenhofes das überschüssige Gewebe entfernt werden. Nach Beendigung der Operation wird eine speziell angepasste Kompressionsweste angelegt.

Die Anästhesie

Der Eingriff wird in der Regel ambulant vorgenommen. Bei größeren Korrekturen kann ein kurzstationärer Aufenthalt von 1 bis 2 Tagen notwendig sein.

In regelmäßigen Abständen wird der Wundheilungsverlauf kontrolliert. Die Fädenentfernung erfolgt 10 Tage nach der Operation. Die direkt nach der Operation angelegte Kompressionsweste sollte zur Rückbildung der Schwellung sowie zur Unterstützung der Anpassung der Haut an die neue Körpersilhouette 4 bis 6 Wochen Tag und Nacht getragen werden. Für diesen Zeitraum sollte jede anstrengende körperliche Tätigkeit vermieden werden. Auf Sonnenbäder

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Petra Berger, Fachärztin für Plastische Chirurgie und ordentliches Mitglied der Vereinigung der Deutschen Plastischen Chirurgen DGPRÄC (ehemals VDPC). Sie nimmt sich gern die Zeit für ein ausführliches Beratungsgespräch.

Alle Operationen werden von Frau Dr.Petra Berger persönlich in einem unserer Operationszentren und Kliniken in Frankfurt, Taunus und Rhein-Maingebiet (Hessen) ausgeführt.

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